Die Marzahner Hochzeitsmühle
Die erste Hochzeitsmühle in Berlin und Brandenburg
Als Außenstelle des Standesamtes Marzahn-Hellersdorf bietet die Mühle allen Heiratswilligen ein einzigartiges
Ambiente für eine ungewöhnliche Trauungszeremonie nach historischem Vorbild.
Dabei bilden die festlich geschmückte Mühle, die malerische Hochzeitstreppe samt Hochzeitsportal und ein echter
Mühlenesel den stimmungsvollen Rahmen. Die Mühle bietet Platz für bis zu 18 Personen.
Für Terminvereinbarungen, die mit dem Standesamt frühestens ein halbes Jahr zuvor abgestimmt werden können, sowie
für eine persönliche Beratung hinsichtlich Ihrer individuellen Wünsche steht der Müller jederzeit gerne zur Verfügung.
Ablauf einer Mühlenhochzeit
"Ein Mühlstein ist wie ein Menschenherz - wo beides nichts zu reiben hat, wird beides selbst zerrieben!"
(alter Müllerspruch)
Nach mittelalterlichem Brauch spricht der Müller das Hochzeitsgeleit und reicht Brot und Wein zur ersten gemeinsamen Mahlzeit.
Der Müller begrüßt das Brautpaar und die Angehörigen und begleitet sie auf den Mühlenberg und lassen sie zunächst in
der Mühlenhütte Platz nehmen, während die unvermeidlichen Formalitäten schnell erledigt werden.Dabei können die Angehörigen
aus wettersicherer bequemer Position schon den Anblick der Mühle genießen.
Danach bittet der Müller die Trauzeugen, Angehörigen und Gäste (12- 15) in die Mühle.
Mit Glockensignal wird das Brautpaar in die Mühle gerufen, und musikalisch untermalt wird auf dem ersten Boden der Mühle die
standesamtliche Trauung feierlich vollzogen. Nach dem Tausch der Ringe und dem ersten Kuss bittet der Müller die Hochzeitsgesellschaft
auf den Steinboden.
Hier, vor den Mühlsteinen, am "heiligsten Ort der Mühle", wird die Trauung nach einem historisch belegbarem Ritus durch den
Müller vollzogen. Er verliest das Hochzeitsgeleitwort und reicht eigens zur Hochzeit gebackenes Marzahner Mühlenbrot und Wein
zur ersten gemeinsamen Mahlzeit. Die gerahmte Urkunde, das Brot und den Wein bekommt das Brautpaar mit auf den Weg gegeben.
Auf dem Podest der Mühlentreppe ist ein gutes Motiv für ein erstes gemeinsames Foto als Ehepaar.
Am Fuße der Mühlentreppe erwartet das Brautpaar die erste gemeinsame Arbeit. "Er" muß einen Wohlgefüllten Körnersack mit eigener
Kraft auf den Rücken des Mühlenesels "Laura" laden, "Sie" führt dann die Ehrenrunde um die Mühle. An der Beherrschung der hohen
Kunst des Führens und Führenlassens offenbart sich dann die Fähigkeit des Brautpaares, zusammen arbeiten zu können.
Anschließend werden an der Hochzeitstreppe die Familienfotos vor dem Hintergrund der alles behütenden Mühlenflügel gemacht. In
der Mühlenhütte finden die Hochzeitsgesellschaften nicht nur bei Schlechtwetter sicheren Schutz, sondern auch eine Möglichkeit,
Gläser und Sekt etc. abzustellen, um nach vollzogener Trauung noch gemeinsam auf das vollbrachte Werk anzustoßen.